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Die 2013 u.a. vom ehemaligen Landesvorsitzende des BUND in Rheinland-Pfalz, Harry Neumann, gegründete Naturschutzinitative e.V. unterscheidet sich von den traditionellen Verbänden durch die ablehnende Haltung zur weiteren Zerstörung unserer Landschaften durch Windindustrieanlagen, vor allem im Wald. Die Schutzziele finden Ausdruck im Motto “Landschaften, Wälder, Wildtiere und Lebensräume”.

„Die etablierten Verbände vertreten nicht mehr den klassischen Naturschutz“, sagt der Bundesvorsitzende Neumann.  „Windenergie und Naturschutz sind nicht vereinbar“, weswegen die Naturschutzinitiative den Bau weiterer Anlagen ablehne. Es sei ein “neuer politisch-industrieller Komplex” entstanden, dessen Ziel eine “Ermöglichungspolitik” zugunsten der Windwahnprofiteure sei.

Die Umgehung des Naturschutzes durch Verkleinerung von Sperrzonen für Fledermäuse, Verkürzung der Mindestabstände zu Bruthorsten von Rotmilan & Co., Ausnahmen vom Tötungsgebot – dieser Raubbau an über Jahrzehnte hin erreichten Schutzmaßnahmen schreitet inzwischen auch im Bergwinkel munter voran.

Dagegen wendet sich die Naturschutzinitiative mit ihren inzwischen über 7.000 Mitgliedern (auch im Bergwinkel). Hier einige Punkte aus den Leitlinien:

Zweck des Vereins ist der überparteiliche und wirtschaftlich unabhängige Naturschutz sowie die Landschaftspflege, insbesondere der Schutz bedrohter Tierarten, die Erhaltung und Entwicklung von Lebensräumen für Tiere und Menschen samt einem tragfähigen Lebensraumverbund, die Förderung von Eigendynamik in der Natur und von sich neu entwickelnder Wildnis sowie der Schutz unser Landschaften, des Landschaftsbildes sowie deren Ästhetik und Kulturgüter.

Vornehmlich bezweckt der Verein den Schutz der Wälder und der in diesem Lebensraum lebenden Tiere, Vögel und Fledermäuse, den Schutz der Artenvielfalt in der Landwirtschaft und der Lebensräume für Wildtiere, Wildpflanzen und Wildpilze sowie der Schutz sonstiger Wildtiere im Wald, Offenland und Gewässern samt ihrer natürlichen Eigendynamik in allen Lebensbereichen

Der Verein setzt sich dafür ein, dass Natura 2000 Gebiete, Nationalparke, Wälder, Auwälder, Naturwaldreservate, Naturparke, Landschaftsschutzgebiete, Wasser-schutzgebiete, Naturschutzgebiete, Kern-, Pflege- und Entwicklungszonen der Biosphärenreservate, markante Landschaftsübergänge, besonders schützenswerte Landschaften sowie alle gesetzlich geschützten Biotope von Baumaßnahmen jeglicher Art freigehalten werden müssen.

Jüngstes prominentes Mitglied der Naturschutzinitiative e.V. (September 2016) ist Prof. Dr. Niko Paech, der sagt:

„Die großen Naturschutzverbände sind nicht mehr bereit, sich schützend vor die letzten noch verbliebenen Landschaften und Naturgüter zu stellen. Sie ziehen es vor, einem faulen Kompromiss namens “Energiewende” den Weg zu ebnen und biedern sich damit der wohlfeilen Ideologie des “grünen” Wachstums an. Ich bin heilfroh, dass mit der NATURSCHUTZINITIATIVE  endlich die lang erhoffte Alternative entstanden ist, die sich für den Schutz unserer Landschaften, Wälder, Wildtiere und Lebensräume einsetzt“.

Auszüge aus der Satzung | Förderer & Mitglieder