Wie die Kinzigtal Nachrichten (KN) am 4. November 2016 meldeten, haben Vertreter der Bürgerinitiative “Pro Dreiländereck Hintersteinau” dem parteiunabhängigen Steinauer Bürgermeister Malte Jörg Uffeln eine Liste mit 330 Unterschriften gegen den weiteren Windindustrieausbau rund um Hintersteinau übergeben. Das sind 42 % der Gesamtbevölkerung von 778 Einwohnern! Viele Hintersteinauer seien gegen weitere Windindustrieanlagen um ihren Ort, heißt es, da dieser allmählich umzingelt zu werden droht.

Aktuell werden acht weitere Subventionspropeller geplant, die bekanntlich nur einen marginalen Beitrag zum Klimaschutz leisten, dafür aber die Taschen der Investoren auf Kosten der Allgemeinheit füllen. “Das Landschaftsbild hat hier bereits erheblich Schaden genomme”, zitieren die KN Marco Fehl, den Sprecher der Bürgerinitiative. “Die Belastungen durch nächtliches Blinken sowie das Rauschen der Rotoren wurden bereits von vielen Hintersteinauern als bedrohend und störend empfunden“. Ein großes Waldgebiet solle gerodet und brach gelegt werden, das den Hintersteinauern als Erholungsgebiet für Wanderungen und Ausflüge mit Kindern diene. Darüber hinaus gebe es aufgrund vorhandener Schwarzstorch- und Rotmilanvorkommen große Vorbehalte gegen die Umsetzung des Projekts. Die Hintersteinauer würden daher darüber nachdenken, einen Bürgerentscheid zu initiieren. Als Vorbild diene Neu-Anspach, wo ein Bürgerentscheid einen Windpark verhindert habe.

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KEINE POLITIKER & PARTEIEN WÄHLEN, DIE DEN

RAUBZUG AN NATUR, LANDSCHAFT & BÜRGERVERMÖGEN FÖRDERN

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