Je  massiver die Windmafia in die Wälder vordringt, desto dreister fordert sie eine Lizenz zum Töten streng geschützter Arten. Im Klartext: Seit einiger Zeit werden immer häufiger Anträge auf Ausnahme vom Tötungsverbot nach § 44 Bundesnaturschutzgesetz gestellt. Jüngstes Beispiel dieses Trends ist das  Windindustriegebiet Weibern-Rieden (Eifel), wo der Uhu zum Totschlag durch Subventionspropeller freigegeben werden soll. – Aus einer Pressemitteilung der Naturschutzinitiative e.V. vom 24.9.2016:

„Die [schon] existierenden Anlagen in Weibern-Rieden stehen deutlich zu nahe an den Uhu-Schutzgebieten und deren Brutplätzen. Es gibt bei Rieden mehrere Uhu-Pärchen, welche das ganze Jahr das Gebiet großräumig nutzen. Nun wurden bereits drei von Windrädern erschlagene Uhus gefunden“, weiß Stefan Brücher, Vorsitzender der Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen mit Sitz in Bad Münstereifel, zu berichten.

Der von “grüner” Politik geförderte Trend sieht offenbar so aus: Überall dort, wo der Artenschutz wirtschaftlicher Profitsucht im Wege steht, soll geltendes Naturschutzrecht qua Ausnahmegenehmigungen ausgehebelt werden, um die Genehmigungsverfahren mit der ins Auge gefassten “Ermöglichungspolitik” zu konformisieren.

Für den Bergwinkel und seine Vogelwelt lässt der neue Trend Schlimmes befürchten, ist doch der Rotmilan hier für die Windkraftraffkes “Problemvogel #1″. – Schon beim Bau des Wind-“Parks” auf der Breiten First ging es der Genehmigungsbehörde unter Federführung von Reinhard Nies einzig darum, den subventionierten Schwachwindstandort unter möglichst unauffälliger Aushebelung des Artenschutzes zu ermöglichen.

In der Nähe des nächsten ins Auge gefassten Windindustriegebiets über Schlüchtern-Gundhelm verschwand schon mal vorsorglich ein Rotmilanhorst. Da für das im Genehmigungsverfahren befindliche Windindustriegebiet Schlüchtern-Breitenbach ein Gegengutachten die vom Projektierer bezahlte Schwindelexpertise substantiell angreift (“nicht belastbar zur Vermeidung von Verbotstatbeständen“), ist zu befürchten, dass hier im Notfall von Turbowind auch eine Lizenz zum Töten beantragt werden wird, um die vom Stromkunden alimentierte Goldgrube dennoch durchzudrücken.

Man merke: Kleine Beamte haben in diesem System die Macht, ganze Landschaften auf Jahrzehnte zu verunstalten und deren Natur nachhaltig zu schädigen. Ihre Motivation?  

Die BürgerBewegung Bergwinkel fordert eine Offenlegung des Geheimvertrages mit der Fa. Turbowind.

 

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KEINE POLITIKER & PARTEIEN WÄHLEN, DIE DEN

RAUBZUG AN NATUR, LANDSCHAFT & BÜRGERVERMÖGEN FÖRDERN

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