aus den Kinzigtalnachrichten vom 29. Februar 2016

Liberale sollen nach Ansicht von Neuroth Farbe bekennen

Die Bürger-Bewegung Bergwinkel (BBB) will keine weiteren Windkraftanlagen im Schlüchterner Land akzeptieren.

Dies erklärt ihr Sprecher Hans Konrad Neuroth in einer Pressemitteilung. „Nachdem oberhalb von Schloss Ramholz ein Teil der Anlagen errichtet wurden, zeigt sich das ganze Ausmaß des Eingriffs in die Natur- und Kulturlandschaft“, meint Neuroth. Es sei sehr bedauerlich, dass weder der Magistrat noch die Parteien im Stadtparlament die Bürgerinitiativen in Ramholz und Sterbfritz unterstützt hätten. Jetzt klagten Anwohner bereits über „intensive Lärmbelästigungen“.

Der Widerstand der BBB gelte den geplanten Anlagen im Bereich Schlüchtern/Breitenbach sowie weiteren Anlagen und sogenannten „repowerter“ Anlagen. In diesem Zusammenhang forderte Neuroth die Schlüchterner FDP auf, in dieser Frage „Farbe zu bekennen“. Während die FDP des Main-Kinzig-Kreises sich als großer Windkraftgegner feiern lasse und teilweise auf der Liste zum Main-Kinzig-Kreistag namhafte Windkraftgegner platziert worden seien, höre man von der Schlüchterner FDP zu diesem Thema gar nichts. .

Neuroth weist darauf hin, dass sich bei Breitenbach und der Albrechtshütte Fauna und Flora befinde, die durch die Anlagen nachhaltig in ihrem Bestand gefährdet würden. Neben dem Rotmilan, dem Schwarzstorch, verschiedenen Fledermausarten und dem Wespenbussard würden seltene Pflanzenarten durch die Anlagen, die Bauarbeiten und den Betrieb gefährdet. „In der derzeitigen Lage spielen allerdings diese Argumente keine Rolle, da sowohl für die Stadt Schlüchtern und private Betreiber hohe und schnelle Einnahmen die vorrangige Rolle spielen“, so Neuroth.ag