… sagen Matthias und Alessandra Eck aus dem Ostalbkreis und berichten von ihrem Leben und Leiden mit nur wenige hundert Meter entfernten Windrädern. Als bei ihnen 2006 erste Windräder aufgestellt wurden, “haben wir uns noch nicht viel dabei gedacht”, erzählt das Ehepaar, das sieben Kinder hat. Aber sie hätten sich nicht an die Geräusche gewöhnen können, Schlafstörungen bekommen, ihr Schlafzimmer verlegt. Besser sei es nicht geworden. Dazu seien Gereiztheit, Kopfschmerzen, Herzrasen und Übellaunigkeit gekommen, die Schulnoten der Kinder hätten sich verschlechtert. Den Kindern, die zum Studium das Elternhaus verlassen hatten, sei es bald schon wieder normal ergangen, berichtete das Ehepaar im Rahmen einer Veranstaltung in Oberberken, auf der dann der Augsburger Mediziner Johannes Mayer eindringlich vor den Gefahren des Infraschalls warnte. Zur Ignoranz von Politik und Behörden meinte er, die ließe sich gut mit der früheren Haltung zum Asbest vergleichen: Seit 1900 waren Gesundheitsrisken bekannt, ein Verbot erfolgte aber erst 1993.

Den vollständigen Artikel lesen: Südwest Presse 27. Juni 2015