InfraschreiFazit der Informationsveranstaltung am heutigen Abend in der Schlüchterner Stadthalle: Außer Spesen nichts gewesen (weiterer Bericht). Die Sache wird ihren undemokratisch bürokratischen Lauf nehmen, alles total legal selbstverständlich. Wir leben schließlich in einem Rechtsstaat, wo die Gewinninteressen der Windkraftabsahner oberste Priorität über das Lebensrecht von Rotmilan & Co. haben, von den Menschen ganz zu schweigen. Die Bürger haben zwar nichts mehr zu sagen, sollen aber “einbezogen” werden. Hahahaha. An die Hand genommen sozusagen, damit sie auf dem Tugendpfad der korrekten Denke nicht etwa ins Stolpern geraten und z.B. gegen das von vornherein festestehende Ergebnis – die Zerstörung der heimischen Landschaft – juristisch vorgehen. Eine klitzekleine Unsicherheit besteht da nämlich noch. Rechtsstaat, wie gesagt.

Als ich abschließend TurboWind-Geschäftsführer Ingo Kanira die verwegene Frage stellte, ob wir die von seiner Firma erstellte Fotosimulation der Breitenbach drohenden Aussicht auf  den geplanten Windwahn-Park hier auf dieser Website verwenden dürften, schaltete er nach kurzem Zögern vom Softie-Darsteller auf das Hardliner-Original um und verweigerte das Ersuchen, weil hier so entsetzlich viel Schwachsinn zu lesen sei. –

Wunderbar, Gelegenheit zur kritischen Durchsicht der Seiten. Aha:

Fakt ist: Wir Privatverbraucher tragen die Hauptlast der Milliarden-Profite der Windwahn-Absahner. Denn darum geht es, nicht um Klimarettung oder ähnlichen Schwachsinn.

Um was es einzig und allein geht, erfahren Sie hier:

Einen kleinen Begeisterungstaumel löste übrigens die Ankündigung des Bürgermeisters aus, als sein Beitrag zur Energiewende könnten sich die Breitenbacher am plattgemachten Stadtwald für ihr Kaminholz bedienen. Yeah! “The best things in life are free!”

Na denn Prösterchen Gemeinde.