Da der Subventions-Reibach weitgehend unabhängig vom Windaufkommen in die Taschen der Absahner fließt, “lohnen” sich auch Windräder dort, wo überwiegend Flaute herrscht. So planen die Stadtwerke München (SWM), den Bayerischen Wald mit 25 Großspargeln zu verschönern – in einem ausgesprochen windarmen Gebiet.

Wie man die Windnarren bei Laune hält, zeigen die SWM an der Windkraftanlage auf dem Fröttmaninger-Berg, die nahe dem Autobahnkreuz München-Nord ein weithin sichtbares “Zeichen mit besonderer Strahlkraft für grüne Technologien und Nachhaltigkeit” setzen soll – und deren Rotoren von einem Motor angetrieben werden, wenn’s mal wieder mit dem Wind an dem Schwachwindstandort hapert. Begründung eines treuherzigen SWM-Vertreters: “Die Münchner wollen sehen, wo ihr Strom herkommt!”

Quelle: –> gegenwind-starnberg.de